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Bürgerbefragung zur Freibadsanierung abgeschlossen

So, nun ist es raus, von den abgegebenen etwas mehr als 4100 Stimmzettel haben 31% mit NEIN gestimmt und 68% mit JA.

Nun muss nurnoch die Gemeindevertreterversammlung am 11.6. die Sanierung und die Ausgabe von 1.3 Mio Euro beschliessen und dann muss die Gemeinde zusehen, wie sie diese Kosten finanziert. Eine Erhöhung der Grundsteuer ist im Gespräch, eien Gewerbesteuererhöhung will man den Betrieben nicht zumuten.

 

 

Auf den Bürgermeister klicken und auf die Gemeindeseite weitergeleitet werden!

:-)
 

Persönliche Gedanken zum Schönaubad

Einwohnerversammlung zum Thema Sanierung des Freibades Trittau

 

Am Dienstag, den 12.Mai 2015, um 19.39 Uhr, eröffnete die Bürgervorsteherin der Gemeinde Trittau, Ulrike Lorenzen, im Forum des Gymnasium Trittau, die Einwohnerversammlung der Trittauer Bürger zum Thema Sanierung des Freibades.

Zahlen, Daten, Fakten, alles das sollte hier in aktuellster Form genannt werden, damit die Bürger eine Entscheidungshilfe bekommen und gewissenhaft ihr Kreuzchen bei der Einwohnerbefragung machen können.

Gleich zu Beginn konnte Bürgermeister Mesch freudig darüber berichten, dass die Briefe raus und über 1700 bereits vor der Infoveranstaltung und den wichtigen Zahlen, Daten, Fakten, bei der Gemeinde eingegangen sind. Bereits diese Beteiligung reicht aus, um die nötigen 20 Prozent der Wahlberechtigten beisammen zu haben, damit das Bürgervotum nach Vorgaben der Gemeindevertreter gültig wäre.

Wenn auch ohne Wirkung denn die Gemeindevertreter entscheiden letztendlich als gewäglte Politiker nach ihrem Gewissen. Drei Parteien wollen dabei die Bürgerbefragung anerkennen, die Grünen haben immer auf die alleiige Entscheidung durch die Gemeindepolitiker bestanden. Eine Ansicht, die mir höchsten Respekt abringt und zeigt, dass hier keine Verantwortung abgewälzt wird.

Immerhin geht es um eine neue amtliche Summe, aus der letzten Kostenermittlung durch das Planungbüro balneatechnik GmbH aus Wiesbaden.

Diese Zahlen brachte uns die Geschäftsführerin, Frau Dr. Ing. Nicole Riedle aus Wiesbaden erst zur Versammlung mit, obwohl die eigentlich bereits rechtzeitiger vorliegen hätten sollen.

Das Ergebnis des Bodengutachtens kenne ich trotz Anfrage bis heute nicht!

Bislang hatten wir Zahlen aus einer Kostenschätzung, ca. 1 Mio Euro, jetzt haben wir eine Kostenermittlung, 1.275.088- Mio Euro. Eine Zahl die weh tut, denn abgerechnet wird definitiv erst mit der Schlussrechnung. Das treibt mir den Angstschweiss auf die Stirn, aber es wird ja in Trittau keine Elbphilharmonie gebaut.  "kommt nicht von mir  :-)"

Es gibt aber noch weitere, irgendwie sogar positive Einwohnerversammlung zum Thema Sanierung des Freibades Trittau Vielleichts:

Vielleicht bekommen wir zwischen 25.000- und 250.000- Euro, vielleicht aber auch nichts aus einem Fördertopf, vielleicht werden noch mehr Spender und Sponsoren gefunden und vielleicht müssen keine Steuern erhöht werden, weil der Haushalt so gut dasteht, dass die Gemeinde das gesamte Geld zusammen hat. Sehr hypothetisch, ich möchte nur nicht vergessen es zu erwähnen. Übrigens, wenn die Steuern nicht wegen des Freibades erhöht werden , dann vielleicht wegen etwas anderem. (BM) Eventuell wegen der großen Summen, die für die Schulen aufgebracht werden müssen, oder den Straßenbau, zum Beispiel. Möglicherweise bis zu sechs Millionen Euro in den nächsten vier Jahren(?)???

Bei einer Verschuldung von bisher gut sechs Millionen, plus 1,3 Mio. , plus 60 Prozent von 6 Mio, da kommt tatsächlich eine Generationssumme zusammen. Ein anstehende Schreckenszenario, das ebenso eintreten kann, wie der Tod eines Mutlimillionärs, der die Gemeinde Trittau großzügig bedenkt. Ich weiß zwar nicht warum er das tun sollte aber vielleicht hat er keine Nachfolger?

Wir haben Jugendliche direkt gefragt, wenn Freibad, dann keine Schulgelder. Die Antwort war eindeutig. Wir haben Kinder gefragt, Freibad, dafür kein Taschengeld mehr, auch eindeutig.

Irgendwie gemein, aber die haben darüber nachgedacht und dann gewählt.

Gewonnen hat die Schule, "Dann geh ich eben zum Großensee", die Antwort! Und der Großensee ist der Grund, weshalb der Großenseer Bürgermeister Unterstützung für das Trittauer Freibad ablehnt. Wenn man so en schönes Naturbad hat, dann braucht man nichts anderes. Sagen auch viele Trittauer denn nur etwa ein Drittel der Freibadnutzer sind Trittauer.

Die armen Kinder der armen Familien, die brauchen das Freibad musste ich mir anhören. Viele von denen sehe ich regelmäßig am Großensee, ist zwar etwas weiter weg aber nicht so teuer wie im Freibad. Mit den Fahrrad geht das.

Es ist einfach nicht möglich neutral zu sein. Tut mir leid. Wie gesagt, ich lebe in Trittau, jeder weiß, ich nutze das Freibad nicht, das eine freiwillige Leistung der Gemeinde ist, aber ich werde gezwungen sein, dafür mit zu bezahlen oder (vielleicht zur Freude einiger weniger) ich müsste wegziehen.

Ist aber schön hier und ich glaube deshalb ziehen hier viele Leute her und nicht weil wir ein Freibad haben! Was würden die tun, wenn die Makler ihnen mitteilen müssten, dass sie allein deswegen mehr Steuern als nötig zahlen müssten? Ich glaube die bleiben bereits in Witzhave hängen, ist dann auch näher zur Arbeit und auch schön.

Zurück zur Veranstaltung. Aberwitzigerweise hatte noch nicht jeder begriffen, worum es ging. Einige Wenige waren der Meinung, sie würden zu den Sanierungsvarianten befragt und waren doch sehr überrascht. Hoffentlich haben die ihren Zettel noch nicht abgeschickt.

Die vortragende Ingenieurin, Dr. Ing. Riedle, hielt einen sehr guten Vortrag zu den Vorgaben der Gemeinde und ihren Planungsergebnissen. Alles gut und verständlich, bis auf ein paar Kleinigkeiten, die sie einfach nicht beantworten konnte.

Zum Beispiel: Was kostet eine Schliessung die Gemeinde, was kostet die Entsorgung der Alt Folie als Sondermüll? Gibt es eine Kosten- / Nutzen Berechnung. Was kann genau eingespart werden.

Für einige Antworten war sie einfach nicht die Richtige, aber auch der richtige Bürgermeister musste passen. Keine Ahnung, was eine Schliessung und ein Rückbau des Freibades kosten würde.

Für mich beinahe die wichtigste Frage denn nur wenn das auf Dauer teurer würde, würde es Sinn machen, das Freibad in diesem Rahmen zu sanieren.

Übrigens, das jährliche Defzit von durchschnittlich etwa 300.000- Euro bliebe trotzdem erhalten und muss ja auch finanziert werden, wie seit nunmehr 40 Jahren schon, nur das es früher D-Mark waren.

Es gab einen tollen Vorschlag des Trittauers Bruno Scharnberg, dem ich sogar zustimmen könnte:

Wir schliessen für 5 Jahre und legen das jährlich eingesparte Defizit auf ein Sparkonto, danach haben die ca. 1,5 Millionen auf dem Sparbuch (gibt zwai keine Zinsen aber egal), das könnte dann reichen. Tolle Idee, leider sehr zum Leidwesen vieler Befürworter, die vermutlcih die Wiedereröffnung nicht erleben würde. Geht also nicht, war auch nur eine ganz spontane Idee!

Ein Professor der Betriebswirtschaft, von Ausserhalb, ging noch weiter und behauptete, das wir Trittauer am 70. Geburtstag des Freibades sehr glücklich darüber sein würden, weil es uns ein stetiges Wachstum (auch über 2050 heraus) ermöglicht hätte. Er weiß wohl nicht, dass Trittau laut Expertenberechnung 2029 voll ist. Die Gemeinde hat kein Land und die Privatgrundstücke sind dann bebaut und nichts geht mehr. 10.000 Einwohner, dann ist Schluß. Was dann Herr Professor, vorausgesetzt ich lebe dann überhaupt noch. Wäre ein Rekord!

Ich habe alles gesagt, was mir persönlich in dieser Sache durch den Kopf geht und was ich erlebt habe und erleben durfte. Meine ganz persönliche Meinung (Meinungsäußerung). Wen die nicht interessiert, der weiß wo er wegklicken kann. Aber eins noch. Vor zwei Jahren ist ein großer Gewerbesteuerzahler weggebrochen und das hat die Gemeinde an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gebracht. So etwas kann auch jederzeit wieder passieren, oder man entscheidet sich für einen Standortwechsel und dann? Haben wir dann einfach Pech gehabt?

Was ist aus der Idee eine Fördervereins geworden? Die Gemeinde würde jedem Interessanten das Freibad zur Bewirtschaftung überlassen, bis er damit kaputt geht (etwa zu Saisonende), aber das will auch keiner riskieren? Wir sollen lieber alle dafür in die Tasche greifen, lebenslang! Ich bin wegen meiner Frau nach Trittau gekommen, das hat sich gelohnt und obwohl Glinder wusste ich nicht einmal etwas von der Existenz des Freibades, so gut wurde es beworben.

 

So, jetzt soll es aber genug sein und ich hoffe ich muss erst wieder bei der Auszählung über das Thema berichten.

Jeder wird so abstimmen, wie er es für richtig hält, dessen bin ich mir sicher. Wer gerne seine Meinung bei Trittau 24 äussern möchte ist herzlich dazu eingeladen, es gibt ja nicht nur uns und vielleicht habe ich ja etwas ganz wichtiges übersehen?

Was endgültig sein wird, werden sowieso unsere Politiker bestimmen und dann werden wir alle damit leben. Ist doch ganz einfach.

 

Gruß an alle,

 

awi / T24

 

 

Schicksalssaison: Freibad Trittau, Saisoneröffnung am 1. Mai 2015

1. Mai 2015, 11.55 Uhr
nach der Saisoneröffnung

Um diese Zeit zwei Schwimmer und 2 Mann Personal, nie war man so sicher wie an diesem Tag!

Die Ruhe vor dem Sturm?

Bereits am 12. Mai wird es eine Einwohnerversammlung der Trittauer Bürger geben.

Gemeinde Trittau Trittau, 29.04.2015

Die Bürgervorsteherin Bekanntmachung

Am Dienstag, den 12. Mai 2015 um 19.30 Uhr findet im Forum des Gymnasiums Trittau, Heinrich-Hertz-Straße 7, zum Thema Sanierung des Freibades eine Einwohnerversammlung statt. Alle Trittauer Einwohnerinnen und Einwohner werden hierzu herzlich eingeladen.

gez. Ulrike Lorenzen Bürgervorsteherin

Tagesordnung: 1. Begrüßung und Eröffnung durch die Bürgervorsteherin  2. Sanierung des Freibades a) Inhaltliche Einführung zum Thema durch den Bürgermeister b) Vorstellung des Bauprogramms durch die Planerin und Verwaltung c) Vorstellung der finanziellen Auswirkungen durch den Bürgermeister  d) Kurze Stellungnahmen der Fraktionen der Gemeindevertretung  3. Anschließende Diskussion unter Leitung der Bürgervorsteherin   4. Anfragen und Mitteilungen

Hinweis: Die Tagesordnung kann aus der Einwohnerversammlung heraus ergänzt werden, wenn mindestens zwei Drittel der anwesenden Einwohnerinnen und Einwohner einverstanden sind.

Sie sollen mit aktuellen Zahlen versorgt werden, lediglich das Killerargument: "Finanzierung durch Steuererhöhung" wird wohl nicht zur Sprache kommen.

Was soll man davon halten? Der Bürgermeister hatte genau diesen Punkt in seine Beschlussvorlage für die Gemeindevertreterversammlung geschrieben, zur Finanzierung des nötigen Kredites für die Sanierung und den Umbau des Schönau Bades sollte eine Erhöhung der Grundster erfolgen.

Im Weiteren wurde beschlossen, wieder eine Folie zu verwenden bei gleichzeitiger Verkleinerung der jetzigen L-förmigen Schwimmfläche. Bei einer Verkleinerung wäre eine 40 Jahre haltende Edelstahllösung preiswerter und man könnte Geld einsparen , aber man entschied kein "L", damit höhere Umbaukosten und Folie, die nur ca. 20 Jahre halten würde, unter besten Bedingungen.

Nach der Informationsveranstaltung soll es dann eine Bürgerbefragung geben, die für die Politik allerdings nicht verbindlich wäre.

Einige Politiker haben allerdings bereits angekündigt, diese Befragung und ihr Ergebnis umzusetzen, schauen wir mal, was passieren wird.

Bisher gibt es keine aktuellen Zahlen, wie hoch die Kosten wirklich ausfallen werden, aber auch in diesem Fall muss man mit einer negativen Überraschung rechnen.

Angeblich soll das Schönau Bad ein Anziehungspunkt in Trittau sein und ein Entscheidungsgrund nach Trittau zu ziehen. Wenn das so ist, dann sollte man den zukünftigen Neubürgern aber auch mitteilen, was sie dieses Schwimmbad die nächsten 15 - 20 Jahre an Steuererhöhung kostet.

Weiterhin soll es angeblich Firmen geben, die ebenfalls von dem Freibad profitieren. Was geben die, damit das Schönaubad erhalten wird? Als wohl einzige Profiteure?

Wenn die Investitionen in das Schönau Bad die Einzigen für die nächsten Jahre wären, dann wäre fast alles gut, aber es gibt wirklich wichtigeres. Die Infrastrucktur ist ziemlich im Ar... und muss teuer erneuert werden, die Schulen müssen modernisiert und weiter ausgebaut werden, es fehlt eine Mehrzweckhalle, die vielleicht mal nicht vom Schulverband beherrscht wird. Allein diese Baumaßnahmen gehen in die Abermillionen, da muss man doch mal die Frage nach der Wichtigkeit der Maßnahmen stellen oder?

Jeder Trittauer Bürger muss für ein Schwimmbad blechen, dass nur von relativ wenigen Trittauern überhaupt benutzt wird. Es ist kein Wunder, wenn sich Leute von Ausserhalb melden und sich für das Trittauer Schwimmbad einsetzen, sie müssen dafür ja nicht jahrzehnte lang zahlen. Nicht einmal über den Eintritt kann realistisch kostendeckend gearbeitet werden, dann müsste die Karte 13.- bis 15.- Euro kosten. Undenkbar, also no way!

Wäre das Ding nicht kaputt gegangen, niemand hätte ernsthaft und lautstark die Schliessung des Schönaubades verlangt. Jetzt müssen Millionen investiert werden und damit wird nicht einmal erreicht, dass das jährliche Defizit erheblich sinkt. Das wird uns weiterhin erhalten bleiben und ist eine versteckte Zahlung, die wir Trittauer wieder erbringen müssen.Schwarze Zahlen wird dieses Schwimmbad niemals schreiben, das ist das Einzige, was wirklich sicher an der ganzen Sache ist!

Und ist das Geld noch so billig, es muss bezahlt werden. Da hilft auch kein Schön Rechnen und auch nicht die Hoffnung auf bis zu 200.000- Euro aus einem Fördertopf der Landesregierung, denn es ist nur die Hoffnung auf diese Summe, mit der einige schon ganz großzügig die Trittauer Kosten herunterrechnen. Ausserdem ist diese mögliche Summe der Grund für die große Eile mit der das Projekt jetzt durchgebracht werden soll denn dieses Geld, wenn es das gibt, wird es nur dieses Jahr geben. Das ist Zockerei und ob man das mit Steuergeldern machen sollte?

Ich habe gerade gelernt, dass in der Gemeinde / Amt Trittau 200 bis 400 Kinder in Armut leben, ist es richtig, ihnen ein Freibad zu bauen? Bringt sie das wirklich weiter?  awi

 

Gemeindevertreter Versammlung am 26.3.2015

Top 23 auf einer endlos langen Liste war dann wieder einmal die Sanierung des Schönau Bades.

Man hat also erst einmal beschlossen sich für ein verkleinertes Bad mit Folienauskleidung, eine Breitrutsche, ein Sonnendeck, Massagedüesen, eine Beckenabdeckung in Folie und renovierte Persolanräume etc. einen richtigen Preis machen zu lassen.

Ein Traum, würden es nur 1.250.000 Millionen Euro werden.

Diese Abstimmung fiel leicht, im Gegensatz dazu, festzulegen in welcher Form die Bürgerbeteiligung stattfinden soll.

Bürgerentscheid, zu handhaben wie eine Kommunalwahl, würde zu lange dauern, dann würde man die Antragsfrist eines Zuschusses von bis zu 250.000 Euro verpassen, es ist wohlgemerkt nur die Chance auf den Zuschuß , ohne Gewissheit.

Er wurde aber schon munter in einigen Berechnungen mit verbaut.

Bürgerbefragung (der Favorit)  und Einwohnerversammlung waren die Optionen.

Es wird wohl auf eine Bürgerbefragung hinauslaufen, es ist allerdings ein Witz denn es soll eine Mindesbeteiligung von 20% der Trittauer Wahlberechtigten als Grundlage für die Entscheidung dienen. Aus diesen 20 Prozent würde die Mehrheit reichen. Wir reden von rund 500 Wahlberechtigten.

Was passiert mit denen die nicht hingehen?

Vorschlag: Lasst nur hingehen wer das Bad erhalten will, die anderen zählen als NEIN Stimmen.

So einfach könnte das sein!

Ach ja, fast vergessen, dass für die Finanzierung über eine Erhöhung der Gewerbesteuer nachgedacht werden muss soll den Wahlberechtigten nicht gesagt werden, das wäre ein Killer Argument! Nettes Wort, trifft den Punkt, steht aber bereits in den öffentlich zugänglichen Papieren zu der GV Sitzung! :-)

 

Die Sitzung wurde aufgrund der fortgeschrittenen Zeit abgebrochen und wird wohl am Dienstag fortgesetzt.

 

Bürgervorsteherin Marion Schiefer wurde verabschiedet, sie zieht nach Reinbek. Alles Gute für die Familie, ich finde es schade!

Ersatzmann wurde Stefan Burmester.

Zur neuen Bürgervorsteherin wurde einstimmig Ulrike Lorenzen gewählt, die mit dem Rest der Sitzung keinen ruhigen Einstand feiern konnte sondern eher eine Feuertaufe durchgemacht hat.

"Trotzdem, Frau Lorenzen, Respekt ich bin mir sicher das sie eine gute Wahl sind!" awi T24

Nadine Zingelmann wurde ebenfalls aus dem Amt und ins Studium verabschiedet, Ersatzmann hier Reinhard Burmester.

 

 

Donnerstag 5. März - Der Bau- und Umweltausschuß der Gemeinde Trittau und das Freibad

Am Donnerstag Abend wird es in der Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Gemeinde Trittau mal wieder öffentlich um das Thema Schönaubad und das Stopfen der Löcher in der Plane bei gleichzeitigem Aufreissen neuer Löcher im Haushalt gehen.

Wieviel soll, wieviel muss investiert werden?  Die schönen Zahlen, die auf Foto 3 nachzulesen sind, sind schöne Zahlen, mehr nicht. Es kursieren mitlerweile Zahlen zwischen 1,2 und bis zu 4 Millionen Euro für eine Komplettsanierung mit zusätzlchen Attraktivitätsförderern. Gemeint ist ein Aussen Whirrel Pool, der dann circa 100.000- Euro kosten würde. Ein echts Schnäppchen.

Ich will mal den Tag nicht vor dem Abend loben und mal abwarten, was am Donnerstag Abend so erzählt wird. Hoffentlich wird es keine Märchenstunde.

Das mit der Steuererhöhung stimmt auch. Die Grundsteuer soll von 380 auf 390 erhöht werden, was auch immer das bedeutet, ich werde es erfahren. Das soll dann eine gerechte Art sein, die Zinsen für diese unglaubliche Summe zu zahlen.

Wieso müssen alle für ein Schwimmbad zahlen, wenn es garnicht alle wollen? Wer entscheidet das?

Und der Witz, bei einem Bürgerentscheid würden wir dem zustimmen! Wie befürchtet! Von mir ein ganz klares  NEIN!

Übrigens, die Kostendeckung lag in der letzten Saison bei 23 Prozent - erschreckend, aber man will ja auf mindestens 39 Prozent kommen. Wie das gehen soll? Ich habe keine Ahnung denn das viele Geld reicht nur für die Sanierung, die laufenden Miesen von 300.000 Euro jährlich bleiben uns natürlich erhalten.

Ach ja, der Bürgermeister macht sich Hoffnung auf bis zu 250.000- Euro aus einem Sanierungstopf des Landes, in dem 2 Mio. bereitgestellt sind und die für die Sanierungsbezuschussung aller Schwimmbäder in SH bereitstehen. 250.000 ist die maximale Fördersumme, die wir in Trittau natürlich wahrscheinlich eventuell bestimmt bekommen werden.

Ich werde langsam sauer und frage mich, warum keiner das Kind beim Namen nennt: "Eine Sanierung des Schönaubades ist für die Gemeinde Trittau ein finanzieller  knock out"

Übrigens das Bodengutachten soll erst Ende des Monats vorliegen? HM!

 

 

 

Ist das Schönaubad zu retten?

Es ist so leise um das Thema Schönaubad.

Die Gerüchteküche brodelt  und alles ist dabei. Ein Gerücht macht mir dabei allerdings richtig Angst.

Es heisst, die Sanierung des Schönau Bades soll durch eine Erhöhung der Grundsteuer finanziert werden. 

Und das Schlimmste daran ist, das die Bürger in dem anstehenden Bürgerentscheid eben diese Grundsteuererhöhung absegnen sollen.

Jetzt stellen sich für mich erstmal einige Fragen:

1. Sind wir Bürger wirklich so dumm, dass wir einer Steuererhöhung  zustimmen? Und auch noch im Zusammenhang mit einer Baumaßnahme, die durchgeführt werden soll.

2. Wie sind die Modalitäten bei dem Bürgerentscheid. Zählt die Mehrheit der abgegebenen Stimmen oder muss es eine Mehrheit, eventuell sogar eine 3/4 Mehrheit aller abstimmungsberechtigten Bürger geben? Zählen nicht abgegebene Stimmen als Ja, Nein oder Enthaltung?  Wir haben rund 8200 Einwohner.

Es wäre ja ein Witz, wenn eine Steuererhöhung aufgrund von hundert oder großzügigerweise vielleicht sogar 1000 abgegebenen Stimmen beschlossen werden würde.

3. Sind alle Trittauer gleich durch diese Steuererhöhung betroffen?            Nein!

4. Soll man überhaupt sanieren? Es werden nur die Schäden beseitig und möglicherweise ein paar Änderungen vorgenommen, die das Freibad ein wenig attraktiver machen. Dafür müssen realistisch bis zu 2 Millionen Euro ausgegeben werden und damit ist dann nur saniert worden. Das Bad bleibt weiterhin ein 300.000- bis 350.000- Euro Minusgeschäft für die Gemeinde. Jedes Jahr und Jahr für Jahr (seit der Eröffnung).

5. Wenn man mal bedenkt, dass nur etwa 1/3 der Beschucher Trittauer sind, der Rest kommt aus dem Amt und sonstigem Umland, werden diese Nutzer an den Kosten beteiligt oder zahlen wir für den Spaß der Anderen ganz allein?

6. Wenn irgendein Geschäft in Trittau, von mir aus auch alle zusammen, durch das Freibad Umsätze machen, die 2 Millionen an Investitionen und jährlich 350.000- Euro an Miesen rechtfertigen, warum Sponsern die die Sanierung nicht? Bezahlt sich doch so viel schneller und kann auch noch abgeschrieben werden!

7. Und was ist eigentlich aus den Bodenproben geworden, die im Dezember genommen wurden? So lange braucht keine Untersuchung, wenn das Ergebnis allerdings nicht positiv ist, versteh ich diese Zeitspanne schon.    (Meine Anfrage nach den Ergebnissen der Bodenprobe ist nach wie vor nicht beantwortet,eine Tatsache, die mich ein weig irritiert. Gehen mich diese Ergebnisse etwa nichts an? Wer entscheidet das?)

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Ich muss ganz klar zugeben, ich bin kein Nutzer des Freibades, ich für meinen Teil fahre lieber an einen See oder gar an die Ostsee. Mir bringt dieses Freibad nichts und ich war vielleicht in fünfzehn Jahren Trittau 3x drinnen. Ich kann also auch überhaupt nicht einsehen, warum ich so ein unglaubliches Minusgeschäft mitfinanzieren soll. Schon garnicht über eine Steuererhöhung. Wer diese Idee gehabt hat, der sollte seinen Kopf mal ganz tief in den Sand stecken! Ich bin nach Trittau gezogen, weil es sich hier gut leben lässt, nicht weil ich mein schmales Einkommen in ein Freibad mit großen Löchern fehlinvestieren wollte.

Für gewöhnlich lasse ich mich mit den richtigen Argumenten gerne davon überzeugen, dass ich mit meiner Meinung falsch gelegen habe, aber bisher habe ich solche Argumente nicht zu hören bekommen, schon garnicht mit den richtigen Zahlen belegt.

Ich hätte gerne die Diskussion wieder angeschoben, weil ich der Meinung bin, dass wenn das Thema erst wieder von offizieller Seite auf den Tisch kommt, es für einige etwas spät sein könnte, sich damit und natürlich mit den Folgen, umfangreich auseinanderzusetzen.

DIe ersten 10.000- Euro verschlingt das Freibad bereits mit der provisorischen Reparatur der durchlöcherten Plane, wieviel soll es noch werden?

Ich freue mich über jede Antwort und werde alle Meinungen, die mir zur Veröffentlichung zugeschickt werden auch auf www.trittau24.com veröffentlichen. Wer sich dazu äussern will kann dies per E-Mail:   redaktion@trittau24.com   tun, vielleicht hat ja jemand die rettende Idee und wir können ans Sanierungswerk gehen. Es wäre doch mal was, das Geld für so eine Maßnahme ohne Schulden / Kredite und Steuererhöhungen zusammen zu bekommen.

awi/T24/26.2.2015

 

 

 

 

Freibad Trittau / Schönau Bad

Nur allein für dieses Becken müsste die Gemeinde Trittau 1-2 Millionen Euro an Sanierungskosten aufbringen:

Ist das Schönau Bad noch zu retten?

Die Meinungen gehen weit auseinander, ob man das Trittauer Freibad retten soll.Für diese Aktion muss mehr Geld in die Hand genommen werden, als für den damaligen Bau des Bades, es wird leider nur „wertvoller „, wenn man die jährlichen Verluste in Höhe von durchschnittlich 300.000- (die Währung ist in diesem Fall egal) hinzuaddiert.

Wenn man das Freibad, und zwar nur das große KombiBecken sinnvoll sanieren und eventuell attraktiver umbauen will, dann wird es 1 Million, realistischer aber wohl durchaus 2 Millionen Euro kosten.Das Geld hat Trittau nicht!Optimistisch hatte man mit einer Sanierung der Folie für 160.000- Euro gerechnet, aber da ist man wohl von Plastikplane ausgegangen. Die Richtige Folie kostet locker das vier- bis fünffache. Mittlerweile sind die Politiker froh, dass sie sich nicht auf diese utopische Schätzung eingelassen und einen Gutachter bestellt haben. Das wäre eine wirklich böse Überraschung geworden.

Der Fachmann Jörg Stachel, von der Planungsgesellschaft Hildesheim GmbH (Sauna- und Bäderbau), beschönigte in seinen Bericht nichts und nahm auch jede Hoffnung auf eine provisorische Lösung, die länger als eine Saison halten würde.Die Jahrzehnte haben ihre Schäden hinterlassen und für die muss jetzt teuer bezahlt oder das Schönau Bad geschlossen werden.Sprechen wir es ruhig mal so deutlich aus.

Ich bin begeistert,  nach den niederschmetternden Zahlen, die im Bau- und Umweltausschuss bekanntgegeben wurden, hat die Diskussion um den Erhalt des Freibades in Trittau wieder begonnen. Leider wird auf zu vielen Foren diskutiert und nicht zentral gesammelt. Das biete ich hiermit an. Ich freue mich auf viele Beiträge, die mir bitte per Mail zugeschickt werden und die ich sehr gerne, wenn ich darf, veröffentlichen werde.

Auf Trittau 24 natürlich.Ich möchte noch einmal betonen, 700.000- Euro sind die niedrigst mögliche Zahl für die Foliensanierung, die allein keinen Sinn macht. 1-2 Millionen sind eine harte Nummer und unser Bürgermeister, der ein Befürworter des Schwimmbades ist, hat damit eine harte Nuss zu knacken bekommen. Allerdings nicht nur er, unsere Politiker ebenfalls und die werden eine Einwohnerversammlung einberufen wollen. Bei der Summe halte ich eine komplette Bürgerbefragung / -abstimmung für unumgänglich, obwohl unsere Gemeindevertreter gewählt wurden und damit unser Vertrauen geniessen.

Ausserdem verfügen sie über die eindeutig besseren Zahlen und viel mehr Hintergrundwissen zu der Materie, so entmutigend dieses Wissen auch sein mag.Ich würde mir wünschen, wenn wir nicht nur ein ja oder nein zum Schönaubad gemailt bekommen, sondern auch Ideen; wie man das Ding vielleicht doch retten kann. Ich hoffe es wird ein dicker Ordner, den ich dann dem Bürgermeister übergeben könnte.Ich werde vielleicht nicht alles veröffentlichen können und dürfen, aber ich werde alles weitergeben, soviel kann ich versprechen. Jede Meinung zählt, keine wird ignoriert.

awi 9.11.2014

Da ist guter Rat teuer und Trittau24.com würde sehr gerne Meinungen zu diesem Thema unter Berücksichtigung der neuen Erkenntnisse und Zahlen sammeln.

Schönau Bad Trittau / Ja oder Nein?

Schönau Bad Trittau